Umzug? Gerne! *hust*
…. hier ein kleiner Erfahrungsbericht über den Umzug unseres Büros.
Auf die Idee mit dem Umzug kam unser Chef. Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, setzten wir sie mit allen Kräften um. Denn so ein Umzug will erst einmal geplant werden. Planung ist die halbe Miete.
Entscheidend ist, dass alle mitmachen und Hand in Hand arbeiten.
Tipp vorab: Eine Umzugsliste erspart einiges an Ärger und Zeit. Und die Aufgaben sind sinnvoll auf alle Beteiligte aufzuteilen. Dank unserer Liste: alles kein Problem.
(auf der Seite: www.umzugs-checkliste.de zu finden)
Schon Wochen, bevor der eigentliche Umzug losging, haben wir alte Akten aussortiert und alles entsorgt, was entsorgt werden konnte. Das hatte uns einiges an Schlepperei erspart. Hinweis: Sachen, die man bis dahin nicht gebraucht hat, die braucht man später auch nicht mehr. Also WEG!
Trotz unserer Bemühungen, nichts Überflüssiges mitzunehmen, haben wir im neuen Büro auch noch so ein, zwei oder drei Tüten Müll produziert.
Einer der Punke auf der Liste, der unbedingt geklärt werden muss, ist: Welches Umzugsunternehmen bringt die Möbel etc. von A nach B? Wichtig dabei ist Preise zu vergleichen und Angebote einzuholen. Aufgabe wurde erfolgreich erledigt und Mitarbeiter des Unternehmens haben sich vorher ein Bild von der Lage gemacht und uns noch einige Hinweise gegeben. Über das Unternehmen haben wir auch das mit den Umzugskartons geklärt. War alles kein Problem. Die haben sie uns kurz darauf geliefert. So konnten wir schon einiges einpacken, was nicht täglich benötigt wird. Das ersparte uns am Umzugstag unheimlich viel Zeit.
(Das Unternehmen findet ihr unter: www.heinrichklingenberg.com / Hamburg)
_____________________________________
Der 1. Tag des Umzuges: Freitag
Schon am frühen Morgen trafen wir uns im Büro. Noch einmal eine kurze Lagebesprechung, denn eigentlich war ja schon klar, wer was macht und dann ging es los. Jeder widmete sich akribisch aber flink seinen Aufgaben. Denn bei dem Anblick der Arbeit befürchteten wir, dass es sich um Stunden handeln würde. Eine der Mitarbeiterinnen munterte uns damit auf, dass das Einpacken ja tendenziell schneller gehen würde, als das Auspacken. Gleichzeitig entmutigte sie uns aber, da das Auspacken am Sonntag stattfand. Aber es kam zum Glück ja alles anders.
Schon kurz nach dem Mittag waren wir fertig. Zumindest wir Mitarbeiter! Von der Vor- und der Nacharbeit unseres Chefs haben wir ja nichts mitbekommen. Tatsache ist nur, dass sein Auto am Ende der Arbeit bis obenhin gefüllt war und er noch einiges wegschaffen musste.
So, der 1. Tag geschafft. Muskelkater gab es am nächsten Tag gratis. Aber alles halb so schlimm, was tut man nicht alles für ein neues Büro.
_____________________________________
Der 2. und fast letzte Tag des Umzuges, wie schon gesagt: Sonntag
Eigentlich ja kein schöner Tag für solch einen Kraftakt. Aber was sollte man an einen schönen Sonntag denn sonst noch so tun. Vorteil vom Sonntag ist, dass die Arbeit die man sonst so tut, nicht liegen bleibt und man die verlorene Zeit nicht wieder aufholen muss.
Erstaunlicherweise ging das reine Auspacken schneller als das Einpacken. Auch fähige Mitarbeiterinnen können sich mal irren. Das hat uns, wie man sich vorstellen kann, aber nicht im Geringsten gestört. Schon vor dem Mittag waren wir mit dem auspacken fertig. Deshalb verschob sich unsere Belohnung für die Arbeit auf den nächsten Tag. Es gab Chinesisch! Sehr lecker!
Wir hatten es geschafft, so weit fertig zu werden, dass wir am Montag mit Volldampf im neuen Büro loslegen konnten. Lediglich der Archivraum musste noch eingeräumt werden. Daher auch fast letzter Tag. Diese letzte ehrenvolle Aufgabe war meine und soweit ich weiß war es das Ende unseres Umzuges. Nur noch ein paar Kleinigkeiten hier und da. Wochen später erfolgte dann die Einweihungsfeier.
Ein Umzug der ist lustig, ein Umzug der ist ….
Im Großen und Ganzen hat sich der Umzug aber gelohnt. Altlasten wurden so endlich mal entsorgt und das Büro ist auch schöner.